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Deine Katze frisst nur Trockenfutter und verweigert Nassfutter?

Deine Katze frisst nur Trockenfutter und lässt das Nassfutter links liegen? Tatsächlich bist du nicht allein; vielen Katzenhaltern geht es genauso. Hier bist du genau richtig! Wir möchten im Folgenden gern auf die Ursachen und Risiken, die dieses Verhalten mit sich bringt, eingehen. Keine Panik: Du kannst etwas dagegen tun; es gibt Lösungen für dich!

Katze frisst Trockenfutter

Deine Katze frisst nur Trockenfutter und verweigert Nassfutter?

Deine Katze frisst nur Trockenfutter und lässt das Nassfutter links liegen? Tatsächlich bist du nicht allein; vielen Katzenhaltern geht es genauso. Hier bist du genau richtig!

Wir möchten im Folgenden gern auf die Ursachen und Risiken, die dieses Verhalten mit sich bringt, eingehen. Keine Panik: Du kannst etwas dagegen tun; es gibt Lösungen für dich!

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Tatsächlich ist es ratsam, deiner Katze gar kein Trockenfutter anzubieten. Zu groß ist das Risiko, dass du sie für völlig gesund hältst und daher dem Trockenfutter auch nicht kritisch gegenüberstehst. Viele Mangelerscheinungen, die Trockenfutter bei Katzen verursachen kann, sind nicht auf den ersten Blick offensichtlich.

Erst nach einiger Zeit fällt dir also vielleicht ein Problem auf. Es kann immer sein, dass deine Katze mit körperlichen Problemen zu kämpfen hat, die für dich nicht ersichtlich sind. Katzen sind nämlich Meister darin Schmerzen und andere Beschwerden zu verstecken. Denn geschwächte Tiere sind in der Natur leichte Beute.

Katze verweigert Nassfutter

Viele Katzenhalter kennen das Problem: die Katze frisst nur Trockenfutter. Dies hat die verschiedensten Gründe. Aber keine Sorge, es gibt Lösungen!

Lösungen wenn die Katze nur Trockenfutter frisst

Sollte deine Katze Nassfutter kategorisch ablehnen, ist es von Bedeutung, ein wenig Geduld mit ihr zu haben. Gewöhne deine Katze langsam und schrittweise um. Du wirst ihr bei diesem Prozess sicher noch Trockenfutter geben müssen! Weiche es in diesem Fall auf, um den Wasserverlust zu kompensieren. Zusammengefasst werden die Regeln zur Futterumstellung unserem Video. Die Methoden haben wir dort anschaulich gemacht! Schaue es dir am besten direkt an!

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Die Zwei-Schüssel-Methode

Es gibt einige verschiedene Methoden, um deine Katze langsam und sanft von Trockenfutter auf Nassfutter umzustellen. Ein sehr unkomplizierter Weg ist die Zwei-Schüssel-Methode. Du stellst deiner Katze jeden Tag eine Schüssel Nassfutter neben ihr gewöhntes Trockenfutter. Mit der Zeit wird sie der neuen Nahrung vielleicht nicht mehr so misstrauisch gegenüberstehen und irgendwann von selbst das Trockenfutter durch das Nassfutter ersetzen.

Die Substitutionsmethode

Eine zweite, in der Regel erfolgreiche Strategie ist die Substitutionsmethode: Menge dem Trockenfutter schrittweise jeden Tag ein bisschen mehr Nassfutter bei. Ein ungefährer Richtwert für die Dauer dieses Prozesses sind ein bis drei Wochen. In einigen Fällen kann es aber auch sechs bis acht Wochen dauern. Hier heißt es dann durchhalten!

Infografik für die Substitutionsmethode

Bei der Substitutionsmethode wird der Anteil an Trockenfutter nach und nach durch Nassfutter ersetzt.

Mische am ersten Tag der Umstellung ca. ¼ Teelöffel Nassfutter unter das Trockenfutter. Rührt deine Katze das Futter folglich nicht mehr an, muss die Menge an Nassfutter angepasst werden. Bei der nächsten Mahlzeit reduzierst du den Anteil an Nassfutter. Diesen Vorgang wiederholst du solange, bis deine Katze das Futter akzeptiert.

Im nächsten Schritt erhöhst du in regelmäßigen Abständen den Anteil an Nassfutter. Bei Katzen mit besonders guter Nase lohnt es sich abzuwiegen. Der Vorteil dabei ist, dass du immer an der Menge anknüpfen kannst, die bereits akzeptiert wurde. Manchmal können nur ein paar Gramm entscheiden, ob das Futter gefressen wird oder nicht.

Nach zwei bis drei Wochen hat sich dann die Gewichtung der beiden Futtermittel umgekehrt und du kannst die Menge des Trockenfutters nach demselben Prinzip reduzieren.

Ein guter Tipp für das Anwenden der Substitutionsmethode: Friere das Nassfutter in Eiswürfelbehälter ein. So kannst du jeden Tag eine kleine Menge davon auftauen und musst aufgrund der kurzen Haltbarkeit kein Futter verschwenden.

Tipp: Nutze unsere Tabelle!

Hilfreich ist auch eine übersichtliche Tabelle zur Futterumstellung deiner Katze. Diese ist übrigens völlig kostenlos!

Trage dort für jeden Tag ein, wieviel des neuen Futters du dem alten beigemengt hast – und umgekehrt!

Das ist sehr wichtig, weil deine Katze kleine Mengenunterschiede mit ihrer feinen Nase sofort riechen kann. Du behältst den Überblick und die Umstellung kann leichter gelingen!

Tabelle für die Futterumstellung

Weitere hilfreiche Tipps

Trockenfutter aufweichen - Clever ist es auch, im ersten Schritt erst einmal nur Wasser in das Trockenfutter zu geben. So kann deine Katze sich zuallererst an die Konsistenz des Nassfutters gewöhnen; der Übergang wird so also noch weicher. Beachte dabei aber unbedingt, dass Trockenfutter nur mühsam weich wird. Gib‘ deswegen aber auf keinen Fall auf, sondern weiche es einfach schon am Vortag ein. So kannst du sicher sein, dass es auch wirklich die richtige Textur hat.

Erstmal nur eine Sorte - Gewöhne deine Katze erstmal an nur eine Sorte Nassfutter. Am besten *hochwertiges Katzenfutter. Jedes Futter wird anders angenommen. So ist es auch beim Nassfutter. Es kann sein, dass deine Katze von Futter A bereits 30g, von Futter B aber nur 10g oder noch weniger akzeptiert.

Feste Fütterungszeiten - Wir raten dir dazu, feste Fütterungszeiten einzuführen, falls dies noch nicht geschehen ist. Eine Futterumstellung gelingt leichter, wenn deine Katze weiß, dass die nächste Portion Futter erst in ein paar Stunden auf sie wartet. Ihr Appetit ist angeregt und sie nimmt das neue Futter lieber an. Wenn sie das neue Futter innerhalb einer halben Stunde nicht essen möchte, biete es ihr zur nächsten Fütterungszeit wieder an! Innerhalb von 12 Stunden sollte sie aber definitiv fressen!

Akzeptanzverstärker - Kleine natürliche Helfer, wie *Bierhefe oder *Lachsöl, können die Futterumstellung positiv beeinflussen. Die Nahrungsergänzungsmittel werden einfach mit in das Futter gegeben. Bitte unbedingt Fütterungsempfehlung beachten! Außerdem haben diese Supplements eine positiv Wirkung auf die Haut und sorgen für ein schönes, gesundes Fell.

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Ursachen für die Verweigerung von Nassfutter

Deine Katze frisst nur Trockenfutter und du fragst dich, woran das liegen könnte? Der Hauptgrund für dieses Verhalten sind die Inhaltsstoffe dieser Produkte: Trockenfutter enthält eine Vielzahl an Geschmacksverstärkern und Aromastoffen. Deiner Katze schmeckt es also einfach überdurchschnittlich gut. In gutem Nassfutter oder rohem Fleisch sind diese Stoffe natürlich nicht enthalten.

Populär unter Katzenhaltern ist auch die Annahme, dass ihre Katze durchaus weiß, was gut für sie ist. Wenn ihr etwas schmeckt, wird es folglich auch gesund sein. Dem ist leider nicht so. Katzen besitzen keinen entsprechenden Instinkt, der sie vor „schlechtem“ Futter schützt. Sie orientieren sich an der Nahrung, die sie gewöhnt sind.

Oft werden schon Kitten an das Fressen von Trockenfutter gewöhnt. Sie dann als erwachsene Katzen an Nassfutter zu gewöhnen, kann durchaus schwierig sein. Ein weiterer Punkt, der von Katzenhaltern oft falsch gemacht wird: der Katze wird den ganzen Tag lang Zugang zu Trockenfutter gewährt. Meist steht neben dem Trinknapf dann eine Schüssel voll Trockenfutter, welches regelmäßig nachgefüllt wird. Viele Katzen gewöhnen sich dann so sehr an das Fressen von Trockenfutter, dass sie gar kein Interesse an Nassfutter mehr zeigen oder es sogar komplett verweigern.

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Trockenfutter nahPopuläre Begründungen und Ausreden für Trockenfutter

Tatsächlich gibt es einige weitere Mythen und typische Begründungen dafür, dass Katzenbesitzer sich damit zufriedengeben, ihren Kleinen nur Trockenfutter anzubieten.

Beliebt ist das Argument der längeren Haltbarkeit gegenüber dem Nassfutter. Tatsächlich birgt die Trockenvariante aber auch das Risiko, dass bestimmte Keime sich darauf leicht vermehren können (beispielsweise Schimmelpilze). Insbesondere geöffnete Packungen sind daher gar nicht so lange haltbar wie häufig angenommen. Milben und Salmonellen können sich unter Umständen auch leicht auf dem Trockenfutter vermehren.

Katze bekommt Trockenfutter serviert

Zugegeben, das Futter ist blitzschnell bereit wenn die Samtpfote hungrig ist. Box auf, Trockenfutter rein und schon kann gefressen werden.

Weitere Ausreden betreffen das leichte Handling des Trockenfutters, das Wegfallen von Gestank und starker Verschmutzung des Bodens beim Fressen sowie die Zahngesundheit der Katzen. Letzteres kann so nicht bestätigt werden. Experten konnten bisher nicht bestätigen, dass Trockenfutter dem Gebiss von Katzen irgendwie zugutekommt.

Das Gegenteil ist eher der Fall: Ablagerungen des Futters durch dessen krümelige bzw. breiige Konsistenz setzen sich schnell in den Zahnzwischenräumen fest und können dort Mundgeruch und Zahnprobleme verursachen.

Eine weit verbreitete Befürchtung betrifft auch die Tatsache, dass Nassfutter, das den Tag über im Napf belassen wird, während der Katzenhalter nicht zu Hause ist, verdirbt. Dies ist eigentlich nicht der Fall. Einen Tag kann das Nassfutter ohne schlechtes Gewissen ungekühlt bleiben. An besonders warmen Tagen kann auch ein gekühlter Futterautomat verwendet werden!

Hinweise und Risiken von Trockenfutter

Deine Katze frisst nur Trockenfutter und du fragst dich: Ist das schlimm? Kann man Katzen nur Trockenfutter geben? Auf einige Nachteile sind wir bereits eingegangen, doch es gibt noch viele mehr. Kurz gesagt: Ja, es ist schlimm. Tierärzte raten dringend davon ab.

Fehlende Vitamine und Nährstoffe

Einer der wichtigsten Gründe für die Schädlichkeit von Trockenfutter als alleiniges Futtermittel ist die Tatsache, dass Katzen von Natur aus Fleischfresser sind. In Fleisch sind viele Fette und Proteine enthalten, dafür aber kaum Kohlenhydrate. Leider basiert Trockenfutter auf genau diesen Kohlenhydraten, die die Katzen dann kaum verdauen können. Grundsätzlich sind sie zwar in der Lage, Kohlenhydrate aus Getreide in gewisser Menge zu verarbeiten, jedoch nicht auf dieselbe Art wie beispielweise Menschen. Ihnen fehlen die dafür notwendigen Enzyme. Dies führt dazu, dass Katzen für den Abbau der Kohlenhydrate diejenigen Enzyme verwenden, die für Proteine bestimmt sind. Knapp ausgedrückt, wird die Verdauung durcheinandergebracht!

Dieser Umstand führt schließlich dazu, dass deine Katze die wichtigen Nährstoffe, die sie braucht, gar nicht mehr in sich aufnehmen kann. Sie wird sie einfach wieder ausscheiden. Dadurch kann sie Mangelerscheinungen und langfristige Schwierigkeiten im Magen-Darm-Trakt bekommen. Sie fühlt sich dann häufig unwohl und kann ernsthaft krank werden.

Nährstoffe, die für deine Katze wichtig sind, sind z.B. Vitamin A, V, B3 und Taurin. In der Regel ist auf den Verpackungen des Trockenfutters auch der Hinweis zu finden, dass diese Vitamine enthalten sind. Grundsätzlich ist dem auch so. Leider sind sie aber in einer Form enthalten, die dazu führt, dass deine Katze sie wieder ausscheidet.

Durch Trockenfutter wird deine Katze nicht mit der Menge an Energie versorgt, die sie braucht. Zunächst können die Brennwerte auf den Verpackungen verlockend klingen. Tatsächlich werden in aller Regel aber qualitativ minderwertige pflanzliche Fette dafür verwendet. Deine Katze braucht jedoch dringend tierische Fette! Das darin enthaltene Omega 3 sowie Arachidonsäure sind für sie unverzichtbar. In Trockenfutter ist beides aber – wenn überhaupt – nur in sehr kleinen Mengen vorhanden.

Wasseraufnahme und Wasserverlust

Evolutionär bedingt nehmen Katzen kaum pures Wasser zu sich. Stattdessen nehmen sie es von Natur aus durch ihr Futter in den Körper auf. Leider enthält Trockenfutter kaum Flüssigkeit. Vielmehr verursacht es sogar Wasserentzug! Um diesen Entzug zu kompensieren, wäre es notwendig, dass deine Katze ca. die zweieinhalbfache Menge des Futters an Wasser zu sich nimmt.

Katzen sind bekanntlich wasserscheu; daher ist es mehr als unwahrscheinlich, dass sie das auch tun wird. Vermutlich wird sie also früher oder später dehydrieren. Dadurch entsteht eine erhöhte Harnkonzentration und Probleme der Blase und Nieren sind die Folge. Deine Katze kann so also sehr krank werden und dich viel Geld beim Tierarzt kosten!

Wenn du deiner Katze also ein langes und gesundes Leben ermöglichen möchtest, solltest du unbedingt auf die Fütterung von Trockenfutter verzichten.

Katze trinkt aus einer Pfütze

Katzen sind von Natur aus sehr schlechte Trinker. Daher sollte ihre Nahrung unbedingt feucht sein, um Nierenschäden vorzubeugen.

Wieviel Trockenfutter am Tag?

Grundsätzlich sollte deine Katze nicht mehr als vier bis acht Gramm Kohlenhydrate pro Tag fressen. Trockenfutter mit einem entsprechenden Gehalt von maximal 35% ist noch vertretbar. Alles, was darüber hinausgeht, kann Blähungen und Durchfall verursachen. Wenn überhaupt, solltest du extrem wenig Trockenfutter anbieten. Als Leckerlie zwischendurch oder beim Clickertraining kann eine geringe Menge Trockenfutter angeboten werden. Aber auch hier sollte man vielleicht lieber auf natürliche Leckerlie setzen, wie zum Beispiel gefriergetrocknetes Fleisch.

Was ist das beste Trockenfutter für Katzen?

Kurz gesagt: Das gibt es nicht. Trockenfutter (auch teures und vermeintlich qualitativ hochwertiges) wird ungesund für deine Katze sein. Lasse dich nicht von einer guten Bewertung von Stiftung Warentest in die Irre führen. Diese bezieht sich normalerweise darauf, dass die tatsächlichen Inhaltsstoffe denen auf der Verpackung entsprechen und sagt nichts darüber aus, ob es auch gut für deine Katze ist. Trockenfutter enthält ganz einfach zu viel Chemie. Auch wir Menschen würden schließlich zögern, so etwas zu essen!

Fazit: Umgewöhnen und nicht verzweifeln!

Zum Schluss möchten wir dir nahelegen, lieber ganz auf Trockenfutter zu verzichten. Ignoriere die typischen Nahrungsmythen und beginne bald mit der Futterumstellung – deiner Katze zuliebe! Ziehe die Umstellung konsequent durch und verzweifle nicht, falls es einmal schwierig werden sollte. Es gibt Hilfestellungen! Viel Erfolg!

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