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Katze kratzt an Tür - Terror an der Schlafzimmertür

Tausende Katzen tun es: Sie kratzen nachts an der Schlafzimmertür. Deine auch? Dann ist sie in guter Gesellschaft. Die Foren sind voller Beiträge verzweifelter Katzenbesitzer und auch voller Ratschläge. Aber was hilft nun eigentlich wirklich?

Katze kratzt an Tür - Terror an der Schlafzimmertür

Tausende Katzen tun es: Sie kratzen nachts an der Schlafzimmertür. Deine auch? Dann ist sie in guter Gesellschaft. Die Foren sind voller Beiträge verzweifelter Katzenbesitzer und auch voller Ratschläge. Aber was hilft nun eigentlich wirklich?

Katze kratzt an Tür

Um ein Problem zu lösen, muss man erst einmal analysieren, worin das Problem genau besteht. Danach versucht man die Ursachen zu ergründen und kann anschließend daran gehen, eine Lösung zu erarbeiten und umzusetzen.

Eigentlich ist es einfach. Die Katze kratzt nachts an der Schlafzimmertür. Logischerweise, wenn du sie hinter dir geschlossen hast und vermutlich gerade schlafen willst. Womöglich schreit sie auch oder macht alle möglichen anderen Arten von Lärm. Das Geräusch macht dich wahnsinnig und raubt dir den Schlaf, die Tür sieht nach einer Weile nur noch traurig aus, was besonders in einer Mietwohnung richtig teuer werden kann, und natürlich tut dir deine Fellnase auch noch leid.

In den entsprechenden Ratgeberforen wird emotional über die Problematik diskutiert. Es kursieren Ratschläge wie die Tür in Alufolie einzupacken, deinen Flur mit Pfeffer einzusprühen oder auch Katzenfernhaltespray zu verwenden. Aber kann das richtig sein, deiner Wohnungskatze die Wohnung unerträglich zu machen? NEIN!

Katze kratzt an Tür - Katze auf einem Bett

Eine einfache Lösung wäre es nun, die Katze einfach auch nachts ins Schlafzimmer zu lassen. Aber es gibt nun einmal verschiedene Gründe, die dagegen sprechen können, vom persönlichen Ruhebedürfnis bis hin zur Katzenhaarallergie. Tatsächlich fällt diese Lösung also für manche Menschen aus.

Kompliziert wird es durch das Drumherum. Kratzt die Katze nachts an jeder Tür? Kratzt sie auch tags an Türen? Oder nur an der Schlafzimmertür? Schreit sie auch? Randaliert sie grundsätzlich in der Nacht? Oder auch am Tag? Hat sie nachts Wasser und Futter zur Verfügung? Und ein Katzenklo?

Manchmal ist des Rätsels Lösung ganz einfach, manchmal ist sie komplizierter. Jedenfalls muss in jedem einzelnen Fall zunächst genau analysiert werden, wo die Ursache des Verhaltens liegt, bevor man dagegen vorgehen kann.

7 Gründe weshalb Katzen an der Tür kratzen

Icon Katze kratzt an Tür - unterschiedlicher Rhythmus

Unterschiedlicher Tag-Nacht-Rhythmus

Eine häufige Ursache für die nächtliche Ruhestörung ist der unterschiedliche Tag-Nacht-Rhythmus von Mensch und Katze. Die Katze ist eigentlich von ihrer Natur her ein Jäger, der in der Dämmerung aktiv wird, während er tagsüber ruht. Das bedeutet, dass sie abends, wenn wir schlafen gehen wollen, gerade so richtig wach wird.

Katzen sind im Prinzip durchaus in der Lage, sich dem Menschen anzupassen. Das tun sie schon in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel kommunizieren sie mit Menschen ganz anders als mit anderen Katzen. Auch beim Tag-Nacht-Rhythmus funktioniert das – aber nur, wenn die Katze spezielle Anreize dafür hat, zum Beispiel viel Beschäftigung und Aktion tagsüber, die sie dann wach hält. Es funktioniert nicht so gut, wenn sie tagsüber alleine in der Wohnung ist. Dann ruht sie tagsüber nämlich und ist dementsprechend abends so richtig ausgeruht und aktiv.

Icon Katze kratzt an Tür - Territorium

Territorium

Eine weitere häufige Ursache ist das territoriale Denken der Katze. Die Katze funktioniert so, dass sie in Revieren denkt. Wildlebende Katzen erkämpfen sich ein Revier, ein Territorium. Jede Katze, die unbefugt hineingeht, wird vertrieben. Und sie selber wird eventuell aus fremden Territorien vertrieben. Was in ihrem Denken nicht vorkommt, ist ein ständiger Wechsel. Unbegreiflich ist es für die Katze, wenn sie zeitweise in ein Gebiet hinein darf und nachts nicht.

Icon Katze kratzt an Tür - Kratztrieb

Kratztrieb

Dann gibt es noch den Kratztrieb bei der Katze. Katzen haben Krallen. Mit denen kratzen sie nicht nur Gegner oder unliebsame Artgenossen, sondern auch an diversen anderen Stellen wie Bäumen oder Tapeten, um ein Revier zu markieren, um sich zu dehnen nach einer Ruhephase, aber auch um die nachwachsende Hornsubstanz abzunutzen und ihre Krallen damit scharf und benutzbar als Waffe zu halten.

Icon Katze kratzt an Tür - Erziehung

Verhalten unbewusst anerzogen

Eine weitere Ursache, wenn nicht sogar die häufigste, kann ein anerzogenes Verhalten sein. Dies passiert oft unbewusst. Wenn unsere Katze zum ersten Mal an einer Tür kratzt, finden wir sie wahnsinnig intelligent und öffnen ihr die Tür. Weil sie ja hinauswill. Die Katze ist wirklich intelligent und lernt auf diese Art, dass Türen sich öffnen, wenn man daran kratzt.

Icon Katze kratzt an Tür - Einsamkeit

Einsamkeit

Katzen sind zwar ziemlich unabhängig und haben oft ein starkes Bedürfnis nach Rückzugsmöglichkeiten, doch sie brauchen auch soziale Interaktion. Gerade einzelne Wohnungskatzen haben keinen anderen Sozialpartner als den Menschen. Sie sehnen sich nach seiner Gesellschaft, wenn er sich nachts einschließt. Oft machen sie dann auf sich aufmerksam, wie es auch Katzenbabys tun würden: Sie schreien. Hilfe bei diesem Problem findest du im Artikel Katze miaut nachts - was tun? Oder sie kratzen eben an der Tür. Denn die Erfahrung sagt ihnen, dass ihr Mensch darauf reagiert und ihnen so die Aufmerksamkeit schenkt, die sie haben wollen.

Icon Katze kratzt an Tür - Bedürfnisse

Elementare Bedürfnisse

Und dann gibt es immer noch die Möglichkeit, dass elementare Bedürfnisse der Katze nicht befriedigt sind, wie Wasser und Fressen, ein Katzenklo oder ausreichend Wärme.

Icon Katze kratzt an Tür -  Erkrankung

Erkrankung

Weitere mögliche Ursachen für das störende Verhalten sind physische Erkrankungen wie Schilddrüsenleiden, die eine Unruhe oder ein Unwohlsein hervorrufen. Aber auch psychische Probleme und Traumata, die es der Katze unmöglich machen, allein zu bleiben, können die Ursache sein. Langeweile und mangelnde Erschöpfung können ebenso zu nächtlichem Türkratzen führen.

Zuerst Versorgung sicherstellen, dann Gesundheit abklären

Bevor du beginnst, in großem Stil an deiner Katze herumzuerziehen, solltest du also zunächst einmal dafür sorgen, dass es dem Tier gut geht. Wenn die Katze nachts allein sein soll, muss selbstverständlich sichergestellt sein, dass Wasser, eine gewisse Menge Futter und das Katzenklo frei zugänglich sind. Außerdem sollte es eine Stelle an ihrem Aufenthaltsort geben, an der die Katze ihre Krallen auch wetzen darf – ein Kratzbrett oder Ähnliches.

Zudem ist es, bevor man große Erziehungsprojekte startet, sinnvoll, beim Tierarzt abzuklären, ob das Tier gesund ist.

Das kann helfen, wenn die Katze an der Tür kratzt

Katze kratzt an Schlafzimmertür: erstmal müde machen

Als erstes kann man einen harmlosen Versuch starten, der dir und deinem Tier sogar Spaß bereiten wird. Du solltest versuchen, regelmäßig abends vor dem Schlafengehen ausgiebig mit deiner Katze zu spielen. Am besten eignen sich Jagdspiele, zum Beispiel mit der Katzenangel, die Katze und Mensch Spaß machen, der Katze Abwechslung und Bewegung bringen und sie ein wenig erschöpfen. Diese Spieleinheiten sollten ruhig eine Viertelstunde lang oder von ähnlicher Dauer sein.

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Besonders verspielte und agile Katzen lieben das Spiel mit der Katzenangel. Durch sie kann das Jagen und Beute machen imitiert werden. Solche Spiele sind besonders für Hauskatzen ohne Freigang sehr wichtig.

Katze kratzt an Tür - Katze spielt

Katzen lieben die Jagd. Tobe mit deiner Katze durch die Wohnung und powere sie richtig aus. Nach der Spielphase folgt in der Regel die Schlafphase.

Außerdem sollte die Katze vor dem Schlafengehen noch einmal zu Fressen bekommen. Beides können Möglichkeiten sein, das Tier etwas erschöpfter und entspannter in die Nacht starten zu lassen. Wenn dann noch eine ausgiebige Schmuseeinheit folgt, hat man manchmal Glück, der Kontaktbedarf der Katze ist gedeckt, müde ist sie auch und sie schläft den Großteil der Nacht durch.

Kratzmöglichkeiten bieten

Wenn die Katze an der Tür kratzt, kann es theoretisch auch daran liegen, dass sie ihrem Kratzbedürfnis nachkommen will. Stelle deshalb sicher, dass genügend Kratzbäume und Kratzbretter vorhanden sind. Mache ihr diese Stellen eventuell attraktiv, indem du sie mit schweißigen Händen anfasst und dadurch deinen Geruch dort hinterlässt. Auch Katzenminze kann helfen, die Kratzmöglichkeiten für deinen Stubentiger attraktiver zu machen.

Es kann auch helfen, einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett in der Nähe der Schlafzimmertür aufzustellen, wenn die Katze vorzugshalber an dieser Stelle kratzt. So kann man das Kratzbedürfnis eventuell von der Schlafzimmertür zu einer anderen Kratzmöglichkeit umlenken.

Katze kratzt an Tür - Katze kratzt am Kratzbaum

In fast allen Katzen-Haushalten sind nicht ausreichend Kratzmöglichkeiten vorhanden. Als Faustregel gilt: Eine Kratzmöglichkeit pro Raum.

Den Tag-Nacht-Rhythmus der Katze nachhaltig beeinflussen

Liegt das Problem im Tag-Nacht-Rhythmus der Katze, gibt es keine wirklich einfache Lösung. Aber man kann einige Tricks anwenden. Freigängerkatzen zum Beispiel gewöhnen sich eher daran, nachts zu schlafen, wenn sie abends immer zur selben Zeit hereingelassen werden. Sie sind dann oft ausgepowert von den Abenteuern des Tages draußen, futtern und fahren langsam herunter.

Katze kratzt an Tür - Katzen spielen zusammen

Nicht selten ist Langeweile das Problem. Ein kätzischer Partner sollte einer Wohnungskatze niemals fehlen.

Wohnungskatzen hilft oft Beschäftigungsspielzeug, wie es mittlerweile an vielen Stellen angeboten wird, den Tag nicht zu verschlafen. Die Fütterung mit Fummelbrettern zum Beispiel kann der Fellnase unterhaltsame Stunden verschaffen. Achtung: Es darf nur Spielzeug verwendet werden, das keine Gefahr für die Katze darstellt, wenn sie unbeaufsichtigt ist!

Oft stellt auch Einsamkeit ein Problem dar. Katzen sind keine Einzelhänger, wie so oft vermutet wird. Sie brauchen kätzische Gesellschaft und sollten niemals alleine in der Wohnung gehalten werden. Zu zweit können die Katzen tagsüber miteinander interagieren.

Eine zweite Katze hat zudem den Vorteil, dass das Bedürfnis der Katze nach Nähe gestillt werden kann. Allerdings funktioniert das Ganze nur, wenn die Katzen ein ähnliches Temperament haben und sich gut vertragen. Katzen lassen sich nicht zur Freundschaft zwingen.

Das Problem mit dem Territorium lösen

Handelt es sich beim Kratzen der Katze vorwiegend um das Kratzen an der Schlafzimmertür, kann ein territoriales Training Abhilfe schaffen. Lass deine Katze nicht mehr ins Schlafzimmer. Nie. Auch nicht, wenn du krank bist oder sie krank ist oder sie gerade so unheimlich putzig guckt.

Setze die Katze jedes Mal vor die Tür, wenn sie das Schlafzimmer betritt, mit einem deutlichen ‚Nein’. Das musst du eventuell mehrere Wochen lang durchhalten, bis dein Stubentiger irgendwann begriffen hat, dass das Schlafzimmer ab jetzt dein Revier ist. Vermutlich wird die Katze nach diesem Zeitraum ab und zu noch testen, ob sie den Bereich nicht wieder erobern kann. Insbesondere, wenn du nicht da bist, solltest du darum die Tür schließen. Aber wenn sie den neuen Zustand akzeptiert hat, hört eventuell das Türkratzen ganz von alleine auf.

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Das Anti-Türkratz-Training

Hat sich deine Katze grundsätzlich das Kratzen an Türen angewöhnt, kann ein Anti-Türkratz-Training helfen. Das geht in mehreren Schritten vor sich.

Schritt 1:

Die Katze gewöhnt sich an geschlossene Türen, während du dabei bist. In diesem Schritt hältst du dich mit deiner Katze zusammen in einem Raum auf. In einem friedlichen Moment schließt du die Tür und gibst deiner Katze sofort, bevor sie anfängt zu kratzen, ein Leckerlie. Kratzt sie sofort, musst du abwarten, bis sie mal eine Pause einlegt. Gib ihr ein Leckerlie und öffne sofort die Tür wieder.

Belohnung für das Anti-Türkratz-Training

Diesen Vorgang wiederholst du nun mehrmals täglich. Wechsele mal den Raum, in den du mit der Katze gehst, und auch die Art der Belohnung. Gib ihr mal ein Leckerlie, streichele sie ein anderes Mal, lobe sie oder spiele ein kleines Spiel mit ihr. Aber immer nur genau dann, wenn sie gerade nicht kratzt oder ruft, sondern ruhig ist. Mit der Zeit sollte die Katze deutlich ruhiger werden, wenn die Tür geschlossen wird, und bereits auf ihre Belohnung warten.

Schritt 2:

Beginne nun, den Zeitraum mit geschlossener Tür etwas länger zu machen. Gib der Katze erst nach einer Weile ihre Belohnung. Insbesondere solltest du die Tür nie öffnen, wenn sie kratzt, sondern immer einen Moment abpassen, an dem sie ruhig ist. Deine Katze soll lernen: Kratzen hilft nichts. Türen öffnen sich, wenn ich ruhig bin. Aber auch: Geschlossene Türen sind nichts Beunruhigendes. Sie gehen ganz von allein wieder auf.

Schritt 3:

Nun ist es an der Zeit, dich auf die andere Seite der Tür zu begeben. Schließe die Tür eines Zimmers, in dem sich deine Katze befindet, für sehr kurze Zeit. Öffne sie, wenn deine Katze ruhig ist (nicht kratzt und nicht schreit) und belohne die Katze auf dieselbe Art wie in Schritt 1 und 2. Steigere auch hier langsam die Zeit, in der sich die Katze allein befindet.

Schritt 4:

Schritt 4 ist gleichzeitig der einfachste und der schwerste. Nun heißt es nur noch: konsequent bleiben. Damit die Katze begreift, dass mit Türkratzen nichts zu erreichen ist, darf sie auch nie etwas damit erreichen. Das heißt: Öffne nie eine Tür, wenn die Katze daran kratzt. Nie. Auch nicht, wenn sie gerade so niedlich guckt oder du es eilig hast oder sie schon so lange brav war oder du ohnehin raus wolltest. Sonst bringst du ihr ja wieder bei, dass Kratzen hilft. Katzen sind Meister im Manipulieren. Und im Gewinnen von Machtspielchen. Hier solltest du einmal den längeren Atem beweisen – um deiner Nachtruhe und des Familienfriedens willen.

Insbesondere in der Nacht solltest du überhaupt keine Reaktion auf die Aktionen deiner Katze zeigen. Wenn du anfängst zu schimpfen, hat sie ja schon ein Teilziel erreicht: deine Aufmerksamkeit. Erst recht natürlich, wenn du nachgibst und die Schlafzimmertür öffnest. Aber auch schon ein Stöhnen kann von der Katze als Bestätigung begriffen werden. Denk immer daran: Deine Katze ist intelligent.

Diese vierte Stufe ist die härteste, weil du absolut konsequent bleiben musst. Aber wenn du durchhältst, kannst du sicher von einem Erfolg des Trainings ausgehen. Also: durchhalten!

Diese "Tipps" solltest du unbedingt vermeiden!

Gib der Katze keine Schlaftabletten oder Beruhigungsmittel. Erstens weißt du nicht, ob sie sie verträgt, und zweitens löst du das Problem nicht. Mittel wie Essig, Pfeffer oder auch Vergrämungssprays lösen das Problem auch nicht. Sie können deine Katze verschrecken, so dass sie sich zeitweise nicht mehr an die Tür wagt – aber sie machen deiner Katze deine ganze Wohnung oder zumindest einen weiten Bereich unerträglich.

Katze kratzt an Tür - Medikamente

Finger weg von Schlaftabletten, Essig oder ähnlichem! Diese Mittel sind KEINE Lösung. Deine Katze könnte nicht nur körperliche, sondern auch bleibende psychische Schäden erleiden.

Katzen haben einen ausgezeichneten Geruchssinn und kommunizieren zum Teil über Gerüche miteinander. Überlege gut, was für ein Signal du mit so einer Vergrämung setzt – du sagst ihr im Endeffekt: Ich will dich nicht haben. Das Tier hat aber keinen Fluchtweg aus deiner Wohnung heraus. Diese verzweifelte Lage solltest du deiner Katze nicht zumuten – zumal sie vermutlich nach einer Weile ohnehin wieder kratzen wird, weil das Grundproblem ja nicht behoben ist.

Etwas harmloser, aber ebenfalls vollkommen nutzlos sind rein mechanische Hilfsmittel wie Klebeband oder Alufolie an der Tür oder auch das Spritzen mit der Wasserpistole. Sie sind für die Katze unangenehm an den Krallen. So lange ihr Problem fortbesteht, wird sie aber nach einer Weile wieder kratzen wie vorher.

Katze kratzt an Tür: Fazit

Deine Katze ist eine Katze. Versuch dich in ihre Denkweise hineinzuversetzen, dann kannst du schon eine Menge Probleme lösen. Mit liebevoller Konsequenz kann man auch einer erwachsenen Katze noch beibringen, dass Kratzen an den Türen absolut nutzlos ist und deshalb besser unterbleiben sollte. Allerdings solltest du beachten, dass du deine Katze nie zur Strafe einsperren solltest – sonst machst du den positiven Effekt des Anti-Kratz-Trainings zunichte.

Lass dich nicht dazu hinreißen, irgendwelche Verzweiflungstaten zu begehen. Werde nicht wütend auf deine Katze. Sie ist eine Katze und verhält sich wie eine Katze – unabhängig, stolz und konsequent. Genau das magst du an ihr, deswegen hast du sie ja in dein Leben geholt. Versuche zu analysieren, wo das Problem liegt. Schließe aus, dass der Katze irgendetwas fehlt. Versuche, sie abends müde zu machen und im Idealfall ihren Tag-Nacht-Rhythmus an deinen anzugleichen. Reserviere konsequent das Schlafzimmer als dein Territorium. Mach dann ein Anti-Kratz-Training. Bestimmt werdet ihr beide euch danach wieder prima vertragen.

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