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Wie lange kann man Katzen alleine lassen?

Es gibt viele Gründe warum man die Katze alleine lassen muss. Aber wie lange kann man Katzen alleine lassen und sicher sein, dass es ihnen gut geht? Erfahre alles Wesentliche hier und biete deinem Liebling Rundumkomfort!

Wie lange kann man Katzen alleine lassen?

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Katze alleine lassen - Katze ist einsam

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Viele Katzenbesitzer beschäftigt die Frage, ob sie ihren Liebling für gewisse Zeit alleine lassen können. Wenn sie sich dann tatsächlich dazu überwinden, sind sie oft gedanklich auch unterwegs ständig bei ihrer Katze und sich nicht sicher, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Deswegen sind im Folgenden einige nützliche Tipps und Möglichkeiten zusammengestellt, wie du in verschiedenen Situationen am besten vorgehen kannst.

Video: Katze alleine lassen - Tipps & Tricks

Einige hilfreiche Tipps und Informationen, worauf man achten sollte, gibt es in diesem Video.

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Katze alleine Zuhause

Es gibt viele Gründe, weshalb man die Katze alleine lassen muss. Sie alle benötigen eine gewisse Vorbereitung.

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Einige hilfreiche Tipps und Informationen, worauf man achten sollte, gibt es in diesem Video.

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Wie lange kann man Katzen alleine lassen?

Generell hängt es von der Katze und ihrem Alter ab, wie lange man sie alleine lassen kann. Komplett ohne Beaufsichtigung sollte man die Vierbeiner maximal 48 Stunden lassen. Handelt es sich jedoch um eine sehr zutrauliche Katze, sollte das Maximum bei 24 Stunden angesetzt werden. Wenn die Wohnung nach der Rückkehr deutlich anders aussieht als vorher, indem beispielsweise sichtlich randaliert wurde oder Plätze von dem Tier nicht sauber gehalten wurden, sollte man höchstens einen Tag abwesend sein, ohne jemanden mit der Aufsicht zu beauftragen.

„Grundsätzlich solltest du deine Katze nie länger als 24 Stunden am Stück (unbeaufsichtigt) alleine lassen. Nur in absoluten Notfällen dürfen es auch 48 Stunden sein.“

Eingewöhnungszeit und Maßnahmen, um Kitten ans Alleinsein zu gewöhnen

Genauso wenig wie junge Katzen unmittelbar alleine nach draußen gelassen werden sollten, sollten Katzen gleich zu Beginn für längere Zeit alleine gelassen werden. Wenn eine Katze sich irgendwo noch nicht besonders auskennt, manövriert sie sich oft selbst in eine ungeschickte, häufig sogar tödliche Lage. Selbst wenn mehrere Haustiere in der gleichen Wohnung leben, ist es ratsam, die Katze mindestens zwei bis drei Wochen lang nicht unbetreut zu Hause zu lassen. So lässt sich besser beobachten, wie sie sich der neuen Situation anpasst und mit ihrer unmittelbaren Umgebung umgeht. Danach ist eine schrittweise Gewöhnung ans Alleinsein wichtig.

Katzenbaby alleine lassen

Kitten müssen auf das Alleinebleiben vorbereitet werden.

Es wäre fatal, dann gleich einen Wochenurlaub zu planen. Stattdessen ist es nützlich, dem Tier beim ersten Mal eine gefüllte Futterschüssel hinzustellen und dann nur für wenige Minuten zu verschwinden. Verhält sich der Vierbeiner vorbildlich ruhig, sollte er gelobt werden. So weiß die Katze künftig, dass alles in Ordnung ist, wenn einmal jemand für einige Zeit abwesend ist.

Genau deswegen sollte im Gegenzug aber auch nicht sofort eingeschritten werden, wenn die Katze jault. Erst nach der ersten Beruhigung des Tieres sollte man wieder auf der Bildfläche erscheinen. Andernfalls wird das Haustier falsch klassisch konditioniert und wird immer durch Betteln versuchen, ihren Willen durchzusetzen.

Täglich wird anschließend das Wegbleiben um einige Minuten verlängert. In der Zeit benötigt die Katze verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten. Bei größeren Katzen, die bereits zuvor häufiger alleine gelassen worden waren, geht die ganze Prozedur um einiges schneller. So bedarf es hier nur weniger Tage, bis die Vierbeiner selbständig ohne ständigen Aufpasser agieren können.

Katze alleine lassen - Vorsichtsmaßnahmen

Wenn es dann soweit ist, dass das Haustier tatsächlich für einen gewissen Zeitraum alleine bleiben muss, gilt es darüber hinaus, einige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Denn Katzen sind sehr experimentierfreudig und durchstöbern alles, was sie finden können. Auf diese Weise kann es zu Unfällen kommen, die durch die richtigen Maßnahmen verhindert hätten werden können.

Keine Giftpflanzen

Wer ein Faible für Pflanzen hat, sollte sich im Vorfeld gut darüber informieren, ob diese giftig für die Vierbeiner sein können. Denn Katzen sind nicht in der Lage, zu erkennen, ob eine Pflanze für sie gefährlich ist. Deshalb kommt es vor, dass sie unwissend an den Blättern herumspielen und im schlimmsten Fall vielleicht sogar welche davon fressen.

Aus diesem Grund reicht es nicht, die Pflanzen nur in Abwesenheitsfällen wegzusperren, sondern es wird dringend empfohlen, prinzipiell keine Giftpflanzen im Haushalt zu haben. Denn selbst wenn eine Person zu Hause ist, kann diese nicht 24 Stunden lang die Tätigkeiten einer Katze überwachen.

Aber nicht nur Giftpflanzen stellen eine Gefahr dar, sondern auch beispielsweise Kakteen. Kommen die Vierbeiner mit den Dornen in Berührung, sind äußere Verletzungen oft vorprogrammiert.

Katze alleine lassen - giftige Zimmerpflanzen

Katzen benötigen Katzengras. Steht ihnen dies nicht zur Verfügung, vergehen sich viele Katzen an den Zimmerpflanzen.

Keine Kippfenster

Ein Problem, welches eventuell unterschätzt werden könnte, sind Kippfenster. Selbst wenn man nicht vorhat, länger fernzubleiben, kann es passieren, dass die Katzen in den Fensterspalten herumklettern. Zur Folge könnte dies dann haben, dass sie sich einklemmen und eigenständig nicht mehr herauskommen. Aufgrund innerer Verletzungen, die vor allem auch durch Herumzappeln in der misslichen Lage entstehen können, müssen die Haustiere oft dabei sogar ihr Leben lassen. Auch wenn sie die Situation zunächst überleben, bleibt wegen daraus resultierenden Lähmungen oft nur ein Einschläfern des Tieres. Wer seine Fenster trotzdem nicht vollständig schließen möchte, sollte sich einen dafür vorgesehenen Katzenschutz besorgen.

„Bei dem Versuch durch ein Kippfenster zu steigen, rutschen viele Katzen ab und bleiben stecken. Nur selten schaffen sie es sich eigenständig aus dieser misslichen Lage zu befreien.“

Kein Durchzug

Ebenso ungünstig ist es, wenn ein potentieller Durchzug geöffnete Türen bewegen kann. Gerade wenn eine Katze bemerkt, dass sich eine Türe gerade schließt, versucht sie gegebenenfalls, noch schnell aus dem Raum zu kommen. Dabei kann sie bei der Geschwindigkeit der zufallenden Türe eingeklemmt werden. Dies kann vom Verlust der Schwanzspitze bis hin zum Genickbruch führen. Um die Tiere nicht in einem einzigen Raum einsperren zu müssen, ist das Montieren von Türstoppern angebracht, die einen wuchtigen Aufprall verhindern.

Essensreste entfernen

Wer das Haus verlässt und Katzen zu Hause hat, sollte nirgends Essensreste liegen lassen. Denn die Tiere werden nach gewisser Zeit alles finden. Das Problem ist jedoch, dass manche Nahrungsmittel giftig für Katzen sind. Dies ist beispielsweise bei Schokolade der Fall, im schlimmsten Fall tritt nach dem Verzehr der Tod des Vierbeiners ein.

Aber auch eigentlich ungiftige Bestandteile können lebensgefährlich werden. Findet die Katze beispielsweise spitze Knochenüberreste, kann sie sie sich sowohl damit verletzen als auch daran ersticken.

Essensreste entfernen vor Abwesenheit

Essensreste sollten stets entfernt werden, wenn die Katze unbeaufsichtigt ist. Einige Lebensmittel sind für Katzen giftig und lebensgefährlich.

Versorgen der Katzen

Vor dem Verlassen der Wohnung sollten die wichtigsten Dinge überprüft werden. So ist es unerlässlich, dass dem Tier ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Bei längerer Abwesenheit lohnt es sich, über einen Futterautomaten nachzudenken, der über eine Zeitschaltuhr funktioniert. So lässt sich vermeiden, dass die Vierbeiner sich mit einer Portion überfressen. Integrierte Kühlakkus sorgen für genügend Frische und für eine Abwehr von beispielsweise Fliegen. Letztlich sollte auch das Katzenklo gesäubert und gestreut sein. Da die Tiere saubere Orte bevorzugen, kann es andernfalls passieren, dass sie ihr Geschäft lieber im Blumentopf oder Ähnlichem verrichten.

Hinweis: Katze vor der Arbeit füttern

Katze vor der Arbeit noch kurz füttern? Ja, aber bitte nur eine Mahlzeit. Viele frische Katzenhalter meinen es zu gut und stellen der Katze ihr gesamtes Futter hin. Die meisten Katzen können sich das Futter jedoch nicht einteilen, fressen es direkt auf und übergeben sich anschließend.

5 Tipps bei Abwesenheit aus beruflichen Gründen

Muss man die Katze alleine lassen während der Arbeit, gibt es viele tolle Möglichkeiten, der Katze die Wartezeit sinnvoll zu verkürzen. Einige Ideen sind nachfolgend gelistet.

1. Abwechslungsreiche Umgebung

Schon bevor es soweit kommt, dass die Katze alleine zuhause bleiben muss, ist zu empfehlen, die innerhäusliche Umgebung geeignet zu gestalten. Dies bedeutet unter anderem, dass ausreichend Spielmöglichkeiten zur Verfügung stehen. So erfreuen sich viele Katzen beispielsweise an Kartons, in denen sie herumklettern können, oder an Raschelpapier, auf welches sie sich stürzen können.

Um sich regelmäßig kratzen zu können, helfen Kratzbäume, die sich auf mehrere Ebenen erstrecken, Liegeplätze und genügend Kletteroptionen bieten. Außerdem sollten zum Ausgleich verschiedene bequeme Schlafplätze für das Tier vorhanden sein. So kann die Katze nach dem vielen Auspowern friedlich

Braune Katze sitzt in einem Rascheltunnel

Viele Stubentiger lieben Rascheltunnel und spielen auch während der Abwesenheit des Zweibeiners gerne damit.

2. Zweite Katze

Am wenigsten einsam fühlen sich die Tiere, wenn sie eine andere Katze als Spielgefährten haben. Denn das zweite Lebewesen sorgt jeweils gegenseitig für mehr Lebendigkeit, was auch zu mehr Spielspaß führt. Die beiden können sich gegenseitig scherzhaft jagen, sich putzen oder miteinander kuscheln. Je mehr Katzen oder auch andere Tiere im Haus sind, desto weniger gelangweilt wird eine einzelne Katze sein. Wichtig ist natürlich, darauf zu achten, dass sich alle im Haushalt lebenden Tiere untereinander vertragen.

„Grundsätzlich sollten immer mindestens zwei Katzen in einem Haushalt leben.“

3. Platz am Fenster

Da Katzen sehr gerne beobachten, was um sie herum geschieht, sitzen sie häufig vor dem Fenster und blicken nach draußen. Demnach wäre es also sinnvoll, dafür zu sorgen, dass die Tiere den Platz vor dem Fenster erreichen können. Pflanzen und andere Gegenstände sollten dort also eher spärlich herumstehen. Denn die Vierbeiner können dieses Hobby, aus dem Fenster zu sehen, unter Umständen für mehrere Stunden betreiben. Ebenso freuen sich die Katzen über eine angenehme Decke, die am Fensterbrett für sie bereitliegt. Falls die Fensterbank selbst sehr klein ist, lässt sich eine Fensterbankverlängerung anbringen, die man unter das Fensterbrett klemmt.

Katze sitzt auf der Fensterbank und schaut aus dem Fenster

Jeder Katze sollte ein gemütlicher Platz am Fenster zugänglich sein, von welchem aus sie die Nachbarschaft beobachten kann.

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4. Leckerlies in der Wohnung

Wie auch Kinder gerne an Schnitzeljagden teilnehmen, können sich ebenso Katzen für dieses Spiel in ähnlicher Form begeistern. In diesem Fall sollten überall in der Wohnung an den unterschiedlichsten Orten Leckerlies oder anderes Trockenfutter ausgelegt werden. Mit Hilfe des ausgeprägten Geruchssinns der Tiere folgen sie dann der Spur. Je nachdem, wie viel ausgeteilt wurde, sind sie somit eine ganze Weile beschäftigt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt besteht darin, dass man auf diese Weise kein schlechtes Gewissen haben muss, weil der Vierbeiner noch nicht gefüttert wurde.

5. Beschäftigung mit der Katze nach der Rückkehr

Um dem Haustier zu zeigen, dass man es auf keinen Fall vernachlässigen möchte, hilft es, sich sofort nach der Rückkehr mit ihm zu beschäftigen. Katzen schätzen es, wenn sie gleich eine Fütterung erhalten. Sind sie dann gesättigt, gefällt es ihnen, ausgiebig gestreichelt zu werden. Auch kleine Spiele mit dem Vierbeiner sind denkbar und abwechslungsreich.

Katze mit Pfote auf einem Ball

Eine Spieleinheit nach der Rückkehr stärkt die Bindung zur Katze.

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Katze über Nacht alleine lassen

Wer nur für eine Nacht verreisen muss, würde übertreiben, wenn er das Tier irgendwo abgeben würde. Sofern man die Katze bereits darauf trainiert hat, für einzelne Phasen alleine zu bleiben, kann man die kurzweilende Abreise problemlos antreten. Hauptvoraussetzung ist, dass genügend Wasser für den Vierbeiner erreichbar ist und dass eine angenehme Innentemperatur herrscht. So kann eine Katze in der Regel vorübergehend alleine zuhause bleiben, ohne dass es zu negativen Auswirkungen kommt.

Katze alleine lassen über das Wochenende

Katze alleine lassen über das Wochenende GrafikMuss man seine Katze übers Wochenende alleine lassen, benötigt man am besten einen zeiteingestellten Futterautomaten. Denn wenn man das gesamte Futter einfach so bereitstellt, werden die Tiere es nicht einschätzen können, wie viel sie tatsächlich maximal auf einmal fressen sollten. Stattdessen werden sie in der Regel alles aufnehmen, was ihnen angeboten wurde.

Aus diesem Grund ist ein Futterautomat unerlässlich, der über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen austeilt. Wenn die Katze mit medizinischen Mitteln versorgt werden muss, darf sie jedoch auf keinen Fall für mehrere Tage alleine gelassen werden.

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Hinweis: Elektrische Helfer rechtzeitig testen

Bevor du die Fütterung deine Katze einem Futterautomaten überlässt, solltest du dich rechtzeitig mit dem Gerät auseinander setzen. Am besten testest du den Einsatz schon einige Wochen vorher. So erkennst du, ob das Gerät zuverlässig funktioniert. Sollte die Katze Angst vor dem Futterautomaten haben, erkennst du auch dies rechtzeitig und kannst dementsprechend handeln.

Abwesenheit bei mehr als drei Tagen

Dauert die Abwesenheit länger als drei Tage an, ist es nicht mehr akzeptabel, die Katze völlig auf sich alleine gestellt zu lassen. Hierfür sollte man sich überlegen, ob man für den Zeitraum einen Katzensitter einstellen sollte, den Vierbeiner solange einer anderen Familie übergeben sollte oder bei einer Pension nachfragen sollte. Dann ist es letztendlich auch möglich, Katzen für 14 Tage alleine zu lassen.

„Mit ausreichender Vorbereitung ist es auch möglich, Katzen für einen längeren Zeitraum alleine zu lassen.“

Katze sitzt in einem Koffer

Wer länger als 3 Tage abwesend ist, sollte sich um einen Katzensitter kümmern.

1. Katze in den Urlaub mitnehmen

Katze in den Urlaub mitnehmen - HeimtierausweisWer seine Katze mit in den Urlaub nimmt, braucht sich keine Sorgen zu machen, ob zu Hause noch alles in Ordnung ist mit dem Tier. Denn man hat den Vierbeiner ständig im Blick und kann so sorglos seinen Aktivitäten nachgehen. Die Katze weiß zudem, dass sie nicht von ihrem Besitzer vergessen wurde. Wenn es für dich überhaupt nicht in Frage kommt, deine Katze alleine zu lassen, sollten jedoch folgende Punkte bedacht werden:

  • Katzenpass: Bevor die Reise losgeht, ist es wichtig, zu prüfen, ob ein Katzenpass/ Heimtierausweis benötigt wird.
  • Impfungen: An manchen Orten werden darüber hinaus verschiedene Impfungen vorausgesetzt. Die wichtigste Reiseimpfung ist Tollwut. Hier gilt es, sich ausreichend zu informieren.

Handelt es sich lediglich um einen Kurzurlaub, lohnt es sich nicht, das Tier mitzunehmen. Denn dafür wäre eine längere Autofahrt oder sogar ein Flug ins Unbekannte nicht verhältnismäßig. Katzen sind es normalerweise nicht gewöhnt, weitere Strecken im Auto oder Flugzeug zurückzulegen. Dann kann es passieren, dass sie sich merkwürdig verhalten und körperliche Stressreaktionen zeigen. Dies wiederum kann auch nicht zu einer entspannten Reise führen.

Vorteile & Nachteile auf einen Blick:

Vorteile

  • man weiß immer, wie es der Katze geht
  • die Katze muss sich an keine neue Person gewöhnen
  • die Katze fühlt sich nicht vom Halter verlassen

Nachteile

  • Autofahrten & Flüge bedeuten immer Stress
  • gestresste Katze könnte verhaltensauffällig werden (unsauber, aggressiv, ängstlich)
  • Katze könnte eine Art Trauma davontragen und sich auch Zuhause weiterhin merkwürdig verhalten
  • medizinische Versorgung ist im Ausland nicht sehr gut
  • Futter, Katzentoilette, Katzenstreu, Kratzmöglichkeiten, Spielzeug u.ä. müssten mitgenommen oder vor Ort neu gekauft werden

2. Katzensitter und Housekeeping

So wie ein Babysitter sich um Babys oder ein Kindermädchen sich um Kinder kümmert, kann auch jemand organsiert werden, der als Katzensitter einspringt. Es wäre vorteilhaft, wenn die gewählte Person, die aus dem Familien- oder Freundeskreis oder aus der Nachbarschaft kommen kann, während dieser Zeitperiode auch selbst im Haushalt wohnt. So müsste das Tier überhaupt nicht alleine bleiben. Aber es ist genauso legitim, wenn der Katzensitter mindestens zwei bis drei Mal pro Tag nach dem Rechten sieht, den Vierbeiner füttert und überprüft, ob alles in Ordnung ist.

Katzensitter mit zwei Katzen

Damit du dir während deiner Abwesenheit keine Sorgen machen musst, kannst du regelmäßig mit dem Katzensitter telefonieren oder dir Fotos deiner Samtpfote schicken lassen.

Im Idealfall schaut der/die Beauftragte auch nicht nur kurz vorbei, sondern nimmt sich etwas Zeit für die Katze. So wird der Zeitraum, in welchem das Haustier auf seinen Besitzer warten muss, immer wieder aufs Neue reduziert. Wer selbst niemanden kennt, der diese Aufgabe übernehmen kann, hat die Option, sich online einen Katzensitter zu suchen. Hier findet man professionelle Agenturen, aber auch Hobbysitter, zum Beispiel bei ebay Kleinanzeigen.

Diese kümmern sich während deiner Abwesenheit um deine Katze und kommen auch mehrmals am Tag vorbei. Auch Extrawünsche sind hier meist kein Problem. So kann man sich zum Beispiel regelmäßig Bilder der Samtpfote schicken lassen, um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung ist. Solche Extrawünsche müssen natürlich vorher abgesprochen werden.

Für den Fall, dass du deinen Liebling niemandem anvertrauen möchtest, der keine Katzenerfahrung hat, könnte folgende Lösung interessant sein. Nach dem Motto "nimmst du mein Tier, nehm' ich dein Tier" gibt es Portale, in denen sich Personen gegenseitig unterstützen können. Dies setzt allerdings voraus, dass du auch dazu bereit bist, die Katzen der jeweils anderen Person zu betreuen, während diese im Urlaub ist.

Es gibt auch die Möglichkeit, jemanden Fremdes bei sich wohnen zu lassen, der sich dann um die Katze kümmert. Housekeeping nennt sich das. Dafür gibt es viele Anbieter, sicher auch in deiner Nähe. Eine fremde Person in die eigenen vier Wände und zum geliebten Tier zu lassen, ist allerdings nicht jedermanns Sache und sollte gut überlegt sein. Auf einigen Plattformen können die Katzensitter sogar berwertet werden. Sucht man sich einen Katzensitter mit vielen positiven Bewertungen raus, minimiert man das Risiko, an einen schlechten Katzensitter zu geraten.

Wenn du dich dafür entscheidest, deine Katze und deine Wohnung einer fremden Person anzuvertrauen, wäre eine *Haustierkamera eine Anschaffung wert. Hierüber kannst du deine Katze rund um die Uhr beobachten und nach dem Rechten sehen, wenn du ein schlechtes Gefühl hast. Egal für welche Form des Katzensitting du dich entscheidest, du solltest auf jeden Fall mehrere Wochen vor deiner Abwesenheit bereits die Vorkehrungen hierfür treffen. Wir haben für alle 3 Arten der Betreuung unten ein paar Anbieter aufgeführt.

3. Abgabe bei Freunden oder Verwandten

Damit die Katze generell die Zeit nicht alleine überbrücken muss, bietet es sich manchmal auch an, diese solange bei Freunden oder Verwandten abzugeben. Vor allem wenn die kümmernden Personen weiter weg wohnen, ist diese Lösung häufig praktikabler. Denn so müssen diese keinen weiten Anfahrtsweg in Kauf nehmen, um regelmäßig nach dem Haustier zu sehen.

Katze in einer Transportbox

Die Katze während des Urlaubs bei Freunden oder Verwandten abzugeben, ist eine sehr beliebte Lösung.

Allerdings gibt es auch einige organisatorische Aspekte zu beachten: Es muss nicht nur die Katze dort abgeliefert werden, sondern eben auch jegliches Zubehör wie zum Beispiel das Katzenklo, Näpfe, Futter, Kratzbäume oder Spielzeug. Noch viel entscheidender ist jedoch, dass Katzen ihr gewohntes Umfeld nicht gerne verlassen.

Trotzdem ist das vorübergehende Unterbringen bei Menschen, die auch der Katze selbst bekannt sind, immer noch besser, als sie völlig Fremden anzuvertrauen. Allerdings nützt das Prozedere nichts, wenn man die Katze nur über das Wochenende oder wenige Tage alleine lassen müsste.

Denn die Zeit reicht nicht aus, damit sich das Tier an ein anderes Umfeld gewöhnt. Erst wenn es sich um über eine Woche Abwesenheit handelt, sollte diese Option in Erwägung gezogen werden.

4. Tierpension

Findet man persönlich keine Kontaktpersonen, die sich um den Vierbeiner kümmern können, bleibt noch die Möglichkeit, sich an eine Tierpension zu wenden. Positiv an solch einer Einrichtung ist, dass die Mitarbeiter auf die Pflege eingestellt sind und kompetent handeln können. Zudem muss außer dem Futter nichts mitgegeben werden. Nachteilhaft sind höhere Kosten sowie eine Umstellung auf eine andere Umgebung. Vor allem sind Tierpensionen häufig so gestaltet, dass sich viele Tiere bestimmte Räumlichkeiten teilen müssen. Hat man es mit einer eher schüchternen oder einer sehr verhaltensauffälligen Katze zu tun, ist die Pension also nicht unbedingt die idealste Lösung. Hier findest du Tierpensionen in deiner Nähe.

Checkliste für die Katzensitter

Die Person, die sich um das Tier kümmert, muss natürlich ganz genau wissen, was an die Katze verfüttert werden soll. Ebenso ist die Häufigkeit der Fütterung relevant. Darüber hinaus sollte der Sitter/die Sitterin auch wissen, welche Leckerlies der Vierbeiner frisst, verträgt und maximal bekommen soll.

Ganz wichtig ist vor allem auch, dass der Aufpasser/die Aufpasserin die Tierarztnummer vorliegen hat und auch sofort – falls nötig - Zugriff auf den Impfpass hat. Deshalb muss er auch darüber aufgeklärt sein, falls die Katze medizinisch versorgt werden muss. Ebenso ist es stets gut, wenn der Tiersitter/die Tiersitterin über Tagesrhythmen und Gewohnheiten des Vierbeiners informiert ist. Denn auf diese Weise muss er/sie nicht besorgt sein, falls das Tier zu einer bestimmten Zeit länger draußen unterwegs ist.

Wenn die Katze gechipt ist, benötigt die aufpassende Person auch die Nummer. Generell sollten alle Informationen nicht nur mündlich mitgeteilt werden, sondern auch in schriftlicher Form vorliegen.

Damit sich alle Parteien auch später noch einig sind, empfiehlt sich das Aufsetzen eines Vertrags. In diesem wird zum Beispiel bescheinigt, dass die Katze keine ansteckenden Krankheiten hat und alle relevanten Impfungen vorgenommen wurden. Andersherum wirkt es für den Katzensitter auch befreiend, wenn er eine offizielle Genehmigung hat, im Notfall den Tierarzt konsultieren zu dürfen.

Checkliste

  • welches Katzenfutter & wie oft?
  • welche Leckerlies & wie viel?
  • über Unverträglichkeiten (z.B. Allergien gegen bestimmte Proteinquellen) informieren
  • Telefonnummer Tierarzt bereit legen
  • Impfpass bereit legen
  • Medizinische Versorgung sicher stellen
  • über Tagesrhythmen & Gewohnheiten informieren (bei Freigängern sehr wichtig)
  • Chipnummer notieren (bei Freigängern)
  • Vertrag aufsetzen (optional)

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Welche Katzenrassen können gut alleine sein?

Da folgende Katzen zu den anhänglichen Tieren gehören, ist es besser, sie nicht sehr lange alleine zu lassen: Maine Coon, Siamkatzen, Britisch Kurzhaar und Langhaar, Egyptian Mau, Balinesen, Devon Rex, Abessinier, Ragdoll, Perser, Bengal und Spynx.

Im Vergleich dazu macht es autonomen Katzen weniger aus, für eine Weile alleine zu sein. Dies betrifft unter anderem Europäisch Kurzhaar, Manx, American Shorthair, Ocicat, Angora, Russisch Blau, Norwegische Waldkatze, American Wirehair sowie die schottische Faltohrkatze.

Verschiedene Katzenrassen

Sind Katzen traurig, wenn sie alleine sind?

Verschiedene Anzeichen lassen erkennen, wenn Katzen beim Alleinsein traurig sind. So ist festzustellen, dass sie besonders intensiven Kontakt zu ihrem Besitzer suchen, wenn dieser zuvor für längere Zeit abwesend war. Studien belegen darüber hinaus, dass viele dieser Katzen leiden und verhaltensauffällig werden, indem sie unübliche Plätze für ihr Geschäft wählen, besonders laut miauen, Aggressionen an den Tag legen oder nur noch apathisch wirken.

Freigänger Katze alleine lassen: Was muss beachtet werden?

Freigänger Katzen können grundsätzlich etwas länger alleine gelassen werden als reine Wohnungskatzen, da sie jeder Zeit die Möglichkeit haben, sich auch draußen nach Futter umzusehen und sich vielfältig zu beschäftigen.

Jedoch ist zu berücksichtigen, dass auch solche Katzen sich im schlimmsten Fall verletzen könnten. Wenn dann niemand vor Ort ist, bemerkt möglicherweise auch niemand rechtzeitig das Problem. Deshalb sollte auch bei solchen Katzen dafür gesorgt sein, dass in regelmäßigen Abständen jemand nach ihnen sieht. So kann man die Katze alleine lassen, ohne dass man sich permanent Sorgen machen müsste.

Freigänger Katze ist alleine

Auch Freigänger sollten nicht über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt allein gelassen werden.

Fazit

Wie du siehst, ist es ohne Probleme möglich, die Katze während der Arbeitszeit allein zu lassen. Jedoch sollte sie vorher daran gewöhnt werden und es sollte immer ausreichend Futter, Wasser und Beschäftigung zur Verfügung stehen. Wer seine Katze länger als ein Wochenende alleine lassen möchte, sollte unbedingt vorher die Versorgung und Betreuung der Katze sicher stellen. Solltest du in deinem privaten Umfeld keinen passenden Katzensitter finden, gibt es genügend andere Möglichkeiten, einen Aufpasser für deine Samtpfote zu finden. Unter einigen Umständen kann es auch möglich sein, den geliebten Vierbeiner in den Urlaub mitzunehmen, dies sollte aber gut abgewägt werden.

Wie lange lässt du deine Katze alleine? Welche Erfahrungen hast du gesammelt? Schreib es doch gerne in die Kommentare.

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